| Wie gehen wir mit der Bibel um ? |
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| Geschrieben von: tr | ||||||||||||||||
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Viele Entscheidungen in der Gemeinde (und auch im persönlichen Leben jedes einzelnen Gläubigen) müssen immer wieder neu getroffen werden, weil neue Situationen auftreten, neue Personen dazu kommen und andere fehlen. Doch nach welchen Kriterien darf/soll/kann in einer Gemeinde entschieden werden. Konkret gefragt : Was tun, wenn biblische Erkenntnis und menschliche Vorstellungen/Ideen/Weisheit sich widersprechen ? (Die Grundlage zu diesem Text ist das, was Gottes Wort selbst über das Wort Gottes sagt : "Was sagt die Bibel über die Bibel " bitte vorher lesen) Wir kennen aus der Bibel 4 Grundwahrheiten über die Bibel : 1.Das Wort Gottes kommt von Gott und ist mächtig Damit ist auch schon relativ klar, wie Entscheidungsprozesse in der Gemeinde laufen sollten. Es gibt viele Dinge, über die wir gar nicht diskutieren und entscheiden können, weil sie im Wort Gottes bereits festgelegt sind. Und das sind auch die wichtigsten Dinge. Also alles, was im Wort Gottes geregelt ist, muß in der Gemeinde auch genauso gemacht werden, wie es im Wort Gottes steht. Es steht uns nicht zu, an biblischen Geboten herumzubasteln. Saul hat das versucht und wurde für seinen Ungehorsam bestraft (1.Samuel 15 ) . Wir können uns auch nicht aussuchen, welchen Geboten wir folgen und welchen nicht. Das Wort Gottes ist immer in seiner Ganzheit zu sehen und in seiner Ganzheit anzuwenden und zu befolgen (Offb.22,18-19). Wir können uns daher auch nicht vor dem Gehorsam drücken, indem wir die Bibel in "wichtige" und "weniger wichtige" Bereiche einteilen. Natürlich kann man diese Einteilung machen (wie hier), aber das darf nicht dazu führen, dass man auf diese Weise versucht, biblische Aussagen so weit abzuschwächen, daß man ihnen nicht mehr gehorchen muß. Denn damit würde sich ja der Mensch über Gott stellen und die menschlichen Regeln (die menschliche Einteilung) wäre dann wichtiger als das Wort Gottes! Wir dürfen auch nicht menschliche Meinung und biblische Wahrheit verknüpfen und dann Kompromisse schließen. Beides ist unvereinbar, denn es muß eine klare Entscheidung getroffen werden - und diese Entscheidung muß immer wieder aufs neue bekräftigt und umgesetzt werden. Gerade unsere menschlichen Gedanken und Ideen sind brandgefährlich, wenn es darum geht, Gemeinde zu bauen. Es ist Gottes Gemeinde und er will sie als seine reine Braut vor sich sehen - darum kann es nicht funktionieren, daß wir menschliche Ideen und göttliche Gedanken verknüpfen. Unsere Vorstellungen und biblische Wahrheiten sind unvereinbar. Das wird klarer, wenn man sich anschaut, woher unsere Vorstellungen kommen können und wohin sie führen, wenn sie nicht aus Gottes Wort kommen.
Jeremia 8,8-9 : Da die beiden Bereiche in allen Dingen völlig voneinander getrennt sind und auch völlig unvereinbar, können sie auch nicht verknüpft und durch Kompromisse verbunden werden. Auch nicht dann, wenn es scheinbare (oder echte) Vorteile für uns, die Gemeinde oder das Reich Gottes gäbe. Wenn eine Sache dem Wort Gottes widerspricht, dann ist sie abzulehnen. Und auch bei Jesus sehen wir, daß das Schielen nach kurzfristigen Vorteilen keineswegs richtig sein kann. Als er von Satan in der Wüste versucht wird (Matthäus 4), da argumentiert Satan mit Vorteilen (Brot / Bewahrung /Macht ) und garniert das ganze mit Bibelstellen ! Nochmal : Der Teufel argumentiert mit Bibelstellen, um seine Veführungstaktiken zu untermauern - und schon so mancher Gläubige ist darauf hereingefallen. Doch Jesus nicht. Er hat diesen Angriffen widerstanden, indem er das Wort Gottes dagegenhielt. Er zeigte, wo die teuflische Argumentation der Bibel widersprach und so überführte er ihn. Was lernen wir daraus ? Nicht alles, was mit Bibelsprüchen untermalt wird, ist auch biblisch. Nur wenn eine Sache nicht im Widerspruch zur gesamten Bibel steht, kann sie biblisch sein.... Es hilft also alles nichts. Es gibt keine Ausflüchte und es bleibt uns nicht "erspart" , die ganze Bibel zu lesen und zu studieren und dem ganzen Wort Gottes in allen Dingen zu gehorchen.
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